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Dienstag, 6. Juni 2023

Rosenduft im Juni oder: meine englischen Ladies

 

englische Rosen

englische Rosen Olivia Rose Austin

englische Rosen Scepter'd Isle

englische Rosen Strauchrose Scepter'd Isle Duftrose

englische Rosen Claire Austin Duftrose

englische Rosen Gertrude Jekyll Duftrose

Ab Ende Mai/Anfang Juni beginnen in unserem Garten die ersten Rosen zu blühen und erfüllen den Raum mit ihrem zarten Duft. Inzwischen sind vier englische Rosen bei uns eingezogen – meine „englischen Ladies” – wie ich sie auch gerne nenne. Gestatten, dass ich vorstelle:

 

- Olivia Rose Austin -

Sie ist eine der ersten, die blüht. Benannt nach der Enkelin des Rosenzüchters David Austin überzeugt sie durch ihre Gesundheit und Robustheit, dabei sind die Blüten unheimlich zart und hübsch. Der Duft ist nicht ganz so stark, wie bei ihren Kolleginnen, aber frisch und fruchtig.

 

- Scepter'd Isle -

Der Name dieser David Austin Rose stammt aus der Rede von John of Gaunt in Shakespeares Richard II, in der er seine Liebe zu England zum Ausdruck bringt. Und auch ich liebe die wunderhübsche Strauchrose. Sie blüht sehr üppig mit schalenförmigen Blüten und hübschen gelben Staubgefäßen in der Mitte. Der Duft ist intensiv. Im Moment zeigt sich die Rose nicht ganz so robust (kleiner Frostschaden) wie die Olivia, das kann aber auch am Standort liegen … hier werde ich mal noch beobachten.

 

- Claire Austin -

Eine wunderschöne und gesunde cremeweiße Rose. Die Blüten sind so zart und wunderhübsch aufgebaut und duften intensiv mit einer leichten Vanillenote. Einziger Nachteil ist, dass die Blüten die Tendenz haben, sich nach unten zu neigen. Aber das tut ihrem romantischen Charakter keinen Abbruch.

 

- Gertrude Jekyll -

Benannt nach der berühmten englischen Gartengestalterin ist auch diese Rose immer eine der ersten, die ihre Blütenpracht entfaltet. Sie wohnt bei uns nun schon ein paar Jahre im Garten und hat sich zu einem mächtigen hohen Strauch entwickelt. Sie hat manchmal hier und da mit etwas Rost zu kämpfen – kommt damit aber alleine klar. Der absolute Hammer ist ihr Duft – so intensiv und rosig, dass man seine Nase am liebsten ständig in den Blüten versenken würde. Das denkt nur leider auch der Rosenkäfer und ist deshalb so gar nicht mein Freund. (Ja, er steht unter Naturschutz, das macht ihn aber nicht unbedingt sympatischer!) Außerdem leuchtet die Rose in einem intensiven Rosa-Pink und ist mit ihrer Pracht ein richtiger Hingucker.

 

Ich kann bisher eigentlich nichts Nachteiliges über meine englischen Ladies sagen. Sie brauchen natürlich ein klein wenig Zuwendung und Pflege, aber von Zickigkeit zeigt sich zumindest bei uns keine Spur. Ab Juni sind sie einfach ein großes Geschenk und blühen mit kleinen Unterbrechungen bis in den Herbst.

Herzliche Grüße, Valentina

Donnerstag, 1. Juni 2023

Neues Hochbeet trifft auf alte Gartenplatten


Upcycling Gartenplatten Betonfliesen Outdoor Betonfarbe Hochbeet DIY

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Als einer unserer lieben Nachbarn vor zwei Jahren fragte, ob wir Interesse an alten Betonplatten seiner ehemaligen Terasse hätten, keimte in mir so eine Idee, was ich damit anstellen könnte ...

Denn schon länger hatte ich mir Gedanken gemacht, wie wir eine eher „schwierige” Gartenecke an einer etwas uncharmanten Mauer aufwerten könnten, an der bisher auch nichts so richtig wachsen wollte. Und so entstand der Plan eines selbst gebauten Hochbeets, umrandet mit eben jenen Gartenplatten, die aber noch mithilfe von Betonfarbe und Schablone aufgehübscht wurden.

Die alten Platten wurden zunächst mit Waschsoda, Wasser und einer groben Bürste gesäubert – wenn vorhanden kann man natürlich auch einen Hochdruckreiniger verwenden. Ein hübsches Schablonen-Motiv fand ich im Internet. Es handelt sich hier um eine Kunststoff-Schablone für Fliesen, die mehrfach verwendbar ist und die es in verschiedenen Größen gibt. Leider war ausgerechnet das Format der Gartenplatten nicht dabei. Ich musste sie daher in einzelne Elemente schneiden und neu arrangieren – was aber problemlos funktionierte.

Die Betonfarbe aus Acrylsilikon habe ich bei Ebay gefunden. Es gibt sie in verschiedenen Farben, wir hatten uns für Anthrazit entschieden. Die Farbe lässt sich sehr gut verarbeiten und mit einem Schablonierpinsel auftragen. Allerdings empfiehlt es sich, die Schablone nach ein- bis zweimaliger Anwendung zu säubern, da ansonsten die Genauigkeit des Motivs abnimmt und es außerdem passieren kann, dass zu viel Farbe unter die Schablone läuft und alles verschmiert. Das Säubern der Schablone klappt aber ganz gut, da sich die Farbe von der Kunststoff-Schablone auch abrubbeln lässt ...

Das Hochbeet ist eine recht einfache Konstruktion aus Rauspund-Dielen, jeweils 20 cm breit und 4 cm dick. Innen wurde es mit Noppenfolie ausgekleidet und ein Wühlmausgitter eingelegt. Oben bekam das Hochbeet noch einen Abschluss aus Douglasiendielen – diese waren noch vom Terrassenbau übrig – sonst hätte es diese auch nicht unbedingt gebraucht. Gefüllt wurde es klassisch in Schichten mit Baumschnitt, Heckenschnitt, übrig gebliebenen Grasnarben, Rasenschnitt, Laub, darauf Komposterde und Hochbeeterde. Es passte doch deutlich mehr rein, als man am Anfang vermutet hätte ... Aber schließlich war es voll und Zucchini, Kräuter und Blumen fühlten sich sichtlich wohl.

 Herzliche Grüße, Valentina


Mittwoch, 29. März 2017

Gartenimpressionen 2016

Blumenstrauß mit historischen Rosen

Gartenparty, Glas-Schwimmkerzen grün

Chrysanthemen rosa

englische Rose Tischdeko

Johannisbeeren

weiße Blumen, Stauden

Biene mit Blütenpollen an Lavendelblüte

altes Geschirr, Aluminiumtöpfe, Emaillebecher als Spielzeug für Sandkasten

So schön sind die ersten warmen Tage in diesem Jahr ...!
Allerdings bietet unser Garten im Moment noch nicht viel außer Arbeit wie Stauden schneiden und Rasen düngen und einen insgesamt noch eher traurigen Anblick. Da motiviert es nur, wenn man weiß, für was sich die Mühe im letzten Jahr gelohnt hat ;-)
Und während ich im Garten versuche „rumzukommen”, hat unser kleiner Mann schon wieder sein geliebtes Sandkastenschiff erobert, das der Opa ihm vor ein paar Jahren gebaut hat ...

Herzliche Grüße, Valentina

Sonntag, 30. November 2014

Kerzenschein und Rosmarinduft ...


Ich hoffe Ihr hattet alle einen schönen und entspannten 1. Adventssonntag!

Auch wir haben heute das erste Lichtlein angezündet. Von einer ganz lieben Freundin hatte ich im letzten Jahr bereits diese schönen Beton-Kerzenhalter bekommen ;-))

Und im Garten ist in diesem Jahr unser Rosmarin so toll gewachsen, dass ich aus einigen Zweigen einen Kranz binden konnte.

Herzliche Grüße, Valentina

Mittwoch, 18. Juni 2014

Eine kleine Oase der Ruhe – die Île St.-Honorat an der Côte d'Azur












Gerade wieder aus dem Urlaub zurück muss ich Euch unbedingt Bilder einer wirklichen Idylle zeigen.

Wen es im Sommerurlaub in die Gegend an der Côte d'Azur oder in die südliche Provence verschlägt, dem sei ein Ausflug auf die Klosterinsel Île St.-Honorat ans Herz gelegt.
Es handelt sich dabei um die zweitgrößte von insgesamt vier Inseln einer kleinen Inselgruppe (Îles de Lérins) vor Cannes.

Etwa 30 Minuten dauert die Überfahrt mit dem Schiff vom alten Hafen in Cannes aus nach St.-Honorat. Eine kurze schöne Fahrt, die einen Blick auf die gesamte Küste von Cannes und vor allem auch auch die vielen Jachten und Segelschiffe ermöglicht.
Auf der Insel, die bis heute von Mönchen bewirtschaftet wird, angekommen empfängt die Besucher vor allem eine unglaubliche Ruhe – kein Autolärm oder hektischer Trubel, wie in den Städten an der Côte d'Azur.

1869 ging das Kloster in die Gemeinschaft der Zisterzienser über. Von der wechselvollen Geschichte der Insel zeugen noch heute einige Bauwerke. Ca. 30 Mönche leben heute auf der Insel und kümmern sich um die Produktion von preisgekrönten Weinen, Likören, Honig und vielem mehr.

Auf Spazierwegen kann man die Insel erkunden. Mediterrane Wäldchen, Weinreben, Lavendel ... und immer wieder ergeben sich neue Blicke aufs Meer – auch Baden in den kleinen einsamen Buchten ist erlaubt. Ein Traum von einem Urlaubstag ...

(Die Fahrt mit dem Schiff von und nach Cannes kostet für Erwachsene 15,50 Euro und für Kinder 7,50 Euro.)

Herzliche Grüße, Valentina

Donnerstag, 22. Mai 2014

DIY-Pflanztopf statt Buchsbaumkugeln


Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende ...

Als wir hier vor gut einem Jahr eingezogen sind, hatte ich mich gleich in die beiden großen Buchsbaumkugeln neben der Terasse verliebt ... Ein Vorteil, wenn das Haus schon 30 Jahre alt ist, dann sind die Pflanzen auch schon entsprechend groß.

Groß war dann auch der Schreck, als wir bemerken mussten, dass dem Buchsbaumzünsler die Buchskugeln ebenfalls sehr gut gefielen.
Am Anfang dachte ich noch, dem Viechzeug mache ich den Garaus – und habe den Kampf aufgenommen ... Tjaja, in der Zwischenzeit habe ich resigniert. Erstens geht das Spritzmittel ins Geld, zweitens will ich nicht die ganze Zeit Gift spritzen müssen (und das ist eine Daueraufgabe) und drittens vermehren sich diese Biester einfach rasend schnell ...

Mit Tränchen in den Augen griff ich jetzt doch zur Säge. Weil aber wahrscheinlich das Wurzelwerk direkt neben Terasse und anderen Pflanzen wie Forsythie und Rose schlecht auszugraben gewesen wäre, habe ich die Stämme einfach knapp über dem Boden abgesägt. Ein SEHR trauriger Anblick ...

Des Rätsels Lösung: Ein großer Pflanztopf musste her! Und weil schöne auch immer gleich sehr teuer sind, habe ich mir einfach selbst einen gebaut:





Dazu habe ich eine rechteckige Mörtelwanne aus dem Baumarkt besorgt (ca. 5 –6 Euro). Ebenfalls aus dem Baumarkt war das Konstruktionsholz (hier tut es das günstige sägerauhe Holz). Am besten auch gleich im Baumarkt auf die richtigen Längen zusägen lassen, dann geht es noch schneller ...
Nach dem Zusammenschrauben habe ich den Kasten dann noch mit weißem Holschutzwetterlack gestrichen.

Bepflanzt mit zwei großen Lavendelstauden lässt der neue Pflanztopf den Verlust der Buchbäume jetzt auch ganz gut verschmerzen.

Einen schönen sommerlichen Tag und herzliche Grüße, Valentina

P.S.: Da die Größen der Mörtelwannen variieren, dienen die Ansichten der einzelnen Seiten als Anhaltspunkt. Die benötigten Längen muss man sich anhand der Größe der Wanne und des gewählten Holzes einfach selbst ausrechnen.

Mittwoch, 19. Februar 2014

Frühling in Sicht?




Da ist der Winter bei uns dieses Jahr doch einfach komplett ausgefallen. Und dabei hatten wir uns doch extra noch mit einer großen Schippe und mit einer kleinen für unseren kleinen Mann ausgerüstet. Auch der Schlitten blieb in der Garage, und einen Schneemann gab es dieses Jahr nur gemalt auf einem Blatt Papier ... ;-))
In unserem Garten ist so bereits einiges los: eine Wiese voller Gänseblümchen, Veilchen und anderer Blünchen, die Krokusse in voller Pracht, eine erste zarte gelbe Blüte am Forsythien-Strauch und auch unser Kirschbaum hat bereits dicke Knospen ...
Und das alles Mitte Februar. Verrückt. Schauen wir mal, was noch kommt ...
So ganz traut man dem Frieden ja noch nicht ...

Frühlingshafte herzliche Grüße, Valentina

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Neulich ...


... tummelten sich auf unserem Esstisch Hortensien, weiße und grüne Chrysanthemen, weiße Rosen, Zierspargel und Rosmarinzweige aus dem Garten. Darunter: der Stoff "Stockholm" von IKEA als Tischtuch und ein kleines Leimholzbrett aus dem Baumarkt – verziert mit weißen Streifen.

Herzliche Grüße, Valentina

Dienstag, 19. März 2013

Blumige Frühlingsdeko


Der lange Winter macht dieses Jahr wirklich mürbe ...

Eine Lösung: Sich eine wunderbar duftende Blumenwiese auf den Tisch holen! In den verschiedensten Töpfchen aus dem Fundus tummeln sich alle möglichen Frühlingsblüher wie Zwergnarzissen, eine Hyazinthe, Traubenhyazinthen, Primeln, Märzenbecher (noch nicht geschlüpft) und ein kleiner Rosmarinstrauch.
Dekoriert mit ein paar Zweigen, ein wenig Moos und dem Häschen kommt wenigstens ein bisschen Sonne in die Wohnung ...

Die Idee hatte ich mal bei der Sendung Grünzeug im SWR-Fernsehen gesehen – wunderbar schnell und einfach nachzumachen ;-)

Ansonsten hat sich bei uns in den letzten Woche einiges getan: Nach langer, LANGER Suche haben wir nun endlich ein neues Zuhause gefunden ... in ein paar Wochen steht uns nun der Umzug bevor. Viel Arbeit natürlich ... aber ich freu mich so darauf! ;-)

Herzliche Grüße, Valentina

Freitag, 8. April 2011

Höchste Zeit ...


... war es gestern, das Ostergras in diverse Schalen und Körbchen zu sähen.
Aber da ich das Gras sowieso nicht allzu hoch möchte, könnte es noch gut klappen bis Ostern.

Herzliche Grüße, Valentina

Montag, 4. April 2011

So schön ...!



Habe meinen Blog leider in der letzten Zeit sträflich vernachlässigt – es ist gerade einfach viel zu viel anderes zu bewältigen ... > dazu dann aber später mal mehr ...

Gestern haben wir es uns aber nicht nehmen lassen, endlich mal wieder raus in die Natur zu gehen und den Tag mal wieder so richtig zu genießen.
Was nicht besonders schwer fiel bei diesem traumhaften Wetter gestern. Und weil es so imposant war hier ein paar Impressionen: in voller Pracht blühende Mandel-, Kirsch- und Apfelbäume. So kitschig – aber so schön!
Also von mir aus kann der Sommer jetzt kommen ...

Herzliche Grüße, Valentina

Sonntag, 26. Dezember 2010

Weihnachtliche Grüße ...









... mit ein paar Impressionen aus dem geschmückten Heim.
An dieser Stelle ist nun auch mal Zeit danke zu sagen für die vielen, vielen lieben Kommentare in den letzten Wochen. Sie sind mit immer ein Ansporn, meine Ideen mit Euch zu teilen.

Ich hoffe, Ihr alle könnt entspannte Feiertage im Kreise Eurer Lieben genießen, und wünsche Euch noch eine schöne letzte Woche in diesem Jahr.

Herzliche Grüße, Valentina